Economist: Werbung in Deutschland
Am Montag sah ich es zum ersten Mal, aber erst gestern dachte ich daran, meine Kamera mitzunehmen. An drei Stellen auf meinem Weg zur Arbeit, im Hauptbahnhof sowie den Bahnhöfen Messe und Oberursel, hingen solche Poster der liberalen englischen Wochenzeitschrift “The Economist”:
Ich finde es großartig, dass der Economist es für zeitgemäß erachtet, in Deutschland zu werben – natürlich komplett auf Englisch! In dieser liberalen, wöchentlich erscheinenden Zeitschrift geht es vorrangig um Weltpolitik und -wirtschaft. Der Economist ist quasi die globale Wochenzeitung schlechthin. Ich hatte in Schweden Zeit und Gelegenheit, sie ab und an zu lesen, denn sie wird von meinen beiden Lieblingsbibliotheken auf dem KTH-Campus in Stockholm abonniert. Ich kann sie nur empfehlen, sowohl inhaltlich, als auch um sich der Sprache weiter zu nähern. Natürlich ist das kein Easy English, in dem sie geschrieben ist, aber dafür gibt es ja Wörterbücher. Passend dazu drückte man mir am Montag, auch am Hauptbahnhof, noch eine kostenlose Ausgabe des Wall Street Journal Europe in die Hand. Das hat mich dann gleich nochmal gefreut: Man traut uns Deutschen zu, Englisch zu verstehen und lesen zu wollen. In Schweden gab es auch englischsprachige Werbung, zum Beispiel für Coke Zero mit englischen Wortspielen.