Privat- vs. Landesuni

Hier in Rheinland-Pfalz gibt es nicht nur die staatlichen Unis, wie ich auch ich an einer studiere, sondern auch die WHU Vallendar, in diesem Blog mehrfach erwähnte Privatuni (für BWL) bei Koblenz. Aus dem typisch deutschen, nicht sehr umfangreichen Repertoire an Gefühlsregungen wird dieser (erst Recht aus akademischen Kreisen) nach wie vor reichlich Misstrauen entgegengebracht. Ganz Deutscher, machte ich da bisher auch keine Ausnahme.

Jüngst dünkt mich jedoch, dass dort ein Ideal eines Studenten als Selbstverständnis gelebt wird, wie ich es selbst anstrebe und meinen Kommilitonen kontinuierlich schmackhaft zu machen suche. Wie dieses Ideal aussieht, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen; stattdessen verweise ich lieber auf dieses von mir soeben entdeckte, hochprofessionell anmutende und doch studentische Video aus Vallendar, in dem ein Ausschnitt der örtlichen Fülle von studentischen Aktivitäten präsentiert wird. Mit diesem Video wird eine für mich wahnsinnig attraktive Stimmung transportiert. Liebend gerne sähe ich mich an meiner Uni von beseelten Kommilitonen in einer solchen Vielzahl umgeben.

Zugleich sollte man jedoch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die derzeitige Struktur der WHU – und vermutlich aller privaten Hochschulen – einen vor historischem Hintergrund bedeutendes Element staatlicher Hochschulen vermissen lässt: Die von den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg zur Förderung der Demokratie eingeführten, hochschulpolitischen Strukturen fehlen komplett. Für mich, der sich gerade auch als politschen Menschen versteht, wäre das ein gewichtiges Argument, diesen als undemokratisch aufzufassenden Modellen gegenüber misstrauisch zu bleiben. Ein Studium ist nicht einfach nur eine Ausbildung, die nach finanziellen Kriterien optimiert und streamlined werden sollte. Die auch im Video beschworene Unternehmensnähe darf nicht zu einer einseitigen Weltsicht führen: Dafür trägt die WHU zu viel Verantwortung für Ihre Studenten. Politik muss alle angehen, erst recht die Leistungsträger unserer Gesellschaft. So bleibt für mich die Frage, ob eine private Uni wie die WHU aus ihrem Selbstverständnis derzeit überhaupt den ganzen Menschen intendieren kann. Gewiss, eine Frage akademischer Natur.

Die Befürchtung, dass Absolventen privater Unis in deutschen (Groß-)Unternehmen künftig die Türen ein deutliches Stück weiter geöffnet werden, bleibt bestehen. Die verschiedentlich in Aussicht gestellten (potentiellen) Konsequenzen von Bildungsungerechtigkeit bis Klüngelwirtschaft will ich hier nicht weiter ausführen. Dennoch verliert das Bild insofern für mich an Schrecken, als ich sehe, wie beseelt und mit wie viel Tatkraft zumindest die Studenten der WHU zu Werke gehen: Ehre, wem Ehre gebührt. Letzten Endes sollte man von künftigen Wirtschaftsführern vielleicht auch kein allzu ausgeprägtes Bedürfnis nach Demokratie erwarten: Ein demokratisches Großunternehmen ist wie Westerwelles “vegetarischer Schlachthof” ein Widerspruch in sich.

Apropos Westerwelle: Einem Forumseintrag bei uni-protokolle.de entnahm ich heute: “Wer behauptet, dass sich Leute an der WHU weder engagieren noch Interesse für Politik haben, hat schlicht und einfach nicht nachgeforscht. Die Quote von Parteimitgliedern ist extrem hoch. Die LHG- und RCDS-Gruppen sind die mitgliederstärksten in Rheinland-Pfalz!” – Unter diesen Umständen ist es bemerkenswert, dass von Seiten der WHU-LHG keinerlei Internetpräsenz oder sonstige Kontaktmöglichkeiten über whu.edu bereitgestellt werden, und dass überdies keine mir bekannte Kontaktaufnahme zu anderen Landes-LHGs oder dem Landesverband stattgefunden hat. Man kann seinen Lebenslauf auch auf ehrlichere Weise aufhübschen.

Bürokratie am Beispiel der TU München

Auf einer Reise durch das Netz stieß ich eben ganz zufällig auf dieses Blog von Robert John Bennett, einem vielgereisten Akademiker aus den USA. Über seine Lehrtätigkeit an der TU München hat er einen (für ein Blog recht langen) Erfahrungsbericht auf englisch und auf deutsch verfasst. Bei der Lektüre kann es einem ziemlich unwohl werden.

Wenn Sie amerikanischer oder englischer Professor sind und sich an die intellektuelle Freiheit gewöhnt haben, die an angelsächsischen Universitäten gang und gäbe ist, wenn Sie Querdenker sind, oder wenn Sie glauben, dass Universitäten um der Lehrkräfte und der Studenten willen und nicht um der Bürokraten willen existieren sollten, oder wenn es Ihnen schwerfällt, sich einer starren, gelähmten und lähmenden Bürokratie zu unterwerfen, wenn Sie sich nicht an eine Atmosphäre gewöhnt haben, wo es wichtiger ist, den Bürokraten gehorsam zu sein und ihre Wünsche und Befehle absolut kritiklos zu befolgen, als ihre Arbeit exzellent durchzuführen, dann sollten Sie deutsche Universitäten wie die Pest meiden.

Manchmal bin ich nicht gerne Deutscher.

Denken

Als ich eben mal wieder sinnierend auf dem Bett lag, kam mir der Gedanke, dass die Menschen vermutlich alle ganz unterschiedlich denken. Manche denken sicherlich wie ich, nämlich eher in Form von Selbstgesprächen oder als ob Sie jemandem eine Rede hielten. Kein Wunder, dass unsereins dann andere Leute trefflich zulabern kann, wenn jeden Abend vor dem Einschlafen automatisch geübt wird. Andere denken vielleicht gar nicht verbal, sondern eher in Bildern, und können dementsprechend sehr gut malen. (Ich selbst kann zum Beispiel nur krakeln, denke aber auch nie in Bildern.) Wieder andere denken vielleicht nur in Musik! Glaubt ihr, dass das möglich ist?

Was der Bolognaprozess mit sich bringt

Bei einer kurzen Visite auf der StudiVZ-Seite eines Mitstipendiaten entdeckte ich dort eine Gruppe namens “SIFE (students in free enterprise)”. Als ich den Link auf sife.org nahm, konnte ich mir dort ein professionelles Vorstellungsvideo ansehen. Bei SIFE handelt es sich offensichtlich um eine weitere interessante studentische Gruppe von vielen anderen, wo man etwas für das Leben lernen kann.

Es ist traurig, dass die Umstellung der Studienpläne auf Bachelor/Master wohl leider einen Rückgang solcher Engagements bei deutschen Studenten bewirken wird. Nach allem, was ich aus unserem AStA gehört habe, sei auch die Neugewinnung von AStA-Referenten zunehmen schwierig. An unserer Uni werden zum nächsten WS nun auch die Wirtschaftsingeniere ausschließlich als Bachelors beginnen. Diese stellen die Hälfte aller Erstsemester.

Ob sich die europäischen Kultusminister das wirklich gut überlegt haben? Auch die Wirtschaft schneidet sich mit ihrem Ruf nach kürzeren, praxisnäheren Studiengängen letzten Endes ins eigene Fleisch: Die Anzahl weltgewandter Absolventen mit einem breiten Hintergrundwissen wird zurückgehen. Stattdessen wird die Zahl der Scheuklappenstudenten zunehmen, die sich keine Ablenkung von ihren Fachveranstaltungen (und ihren vielen, ach so bedeutenden Praktika) mehr leisten können.

Dass sich das Engagement deutscher Studenten insgesamt wieder erholen wird, halte ich zwar für möglich, wenn entweder durch die Hintertür die Anforderungen in den Klausuren gesenkt werden oder sich die studentische Leistungsfähigkeit allgemein erhöht. Für den einzelnen Studenten ist damit aber im Zweifel nichts gewonnen: Wer nicht zu den obersten 30% (variiert) gehört, wird nicht zum Master zugelassen. Da dieser Gedanke viele abschrecken wird, werden wir vermutlich eine strengere Differenzierung zwischen wenigen Hochleistern, die alles und noch mehr schaffen, und vielen reinen Studierenden (im Wortsinne) zu sehen bekommen. (Wie passend, dass da die Gleichstellungswut deutscher Bürokraten schon vorgesorgt hat. Immer und überall dieses schreckliche “Studierenden-” (-parlament, -werk,…). Als ob “Student” und “Studierender” dasselbe sei! Zur Diskussion siehe auch Wikipedia.)

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können…

… dass Sie aufgrund des Votums der Auswahlkommission in den Kreis unserer Stipendiaten aufgenommen wurden.

So schreibt heute die sdw an mich. Nach einem langen Abend im Revisionsausschuss ist solche Post auf dem Schreibtisch genau das Richtige. Juhu!

Unterwegs in eine sonnigere Zukunft

ist mein altes Fahrrad, das in den letzten Monaten nur in Eis und Schnee vor dem Haus oder nach meinem Umzug im Fahrradkeller vor sich hin gammelte. Nachdem Anke und ich am letzten Sonntag Mäntel, Schläuche und Pedale an Ankes altem Mountainbike der gleichen Größe angebracht hatten und ich mir noch das neue Rücklicht und meine Sattelstütze abmontiert hatte, war noch genug vom Fahhrad übrig geblieben, um es an das Kaiserslauterer “Projekt Velo” spenden zu können. Dort werden im Rahmen einer Berufsvorbereitung für Jugendliche alte Räder wieder auf Vordermann gebracht (gepimpt) und kommen schließlich im kostenlosen Verleih wieder auf die Straße.

Seit der Mittelstufe war ich damit gefahren und konnte zuletzt im Frankfurter Stadtverkehr noch gut mithalten, bis dann der Zahnkranz den Abgang machte. Adieu, Jugendrad, ich werde dich nicht sehr vermissen, dafür geht es meinem Rücken mit dem neuen Rad dann doch zu gut :)

sdw Assessment Center: Einmal Hauptstadt und zurück, bitte.

In der Nacht zum Donnerstag ging es mit dem Auto eines Mitbewerbers zu viert nach “Frankfurt-Hahn”, um von dort aus nach Berlin zu fliegen. Insgesamt sechs Mann aus Kaiserslautern waren für diesen Durchgang neben dreißig anderen Bewerbern um ein Stipendium eingeladen worden, sich zum Assessment Center der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Liebenberg bei Berlin einzufinden. Ein spannendes Erlebnis, das mir hoffentlich noch lange lebhaft in Erinnerung bleiben wird.

Nach der Landung in Schönefeld fuhren wir zunächst in die Stadtmitte, sahen uns dort den Reichstag, das Bundeskanzleramt und andere bundesdeutsche Attrationen an. Interessant, wie viele Chinesen sich einmal Demokratie live anzusehen kamen. Ob die später wieder ins eigene Land gelassen werden? Jonathan, auch aus Kaiserslautern, hielt ihnen auf der Treppe zum Reichstag einen kleinen Vortrag in ihrer Muttersprache (Bewunderung von meiner Seite!). Nach einem Mittagessen in irgendeinem verkehrsreichen Stadteil (endlich weiß ich, was ein “Scharwama” ist: Ein Gericht, das einem Hähnchendöner ähnelt) fuhren wir dann ab Berlin Hbf nach Grüneberg, einem Nest außerhalb Berlins. Vom Bahnhof wurden wir mit einem Shuttlebus abgeholt, der uns über bucklige, krumme und enge Straßen, die mich an jene auf einer schwedischen Schäreninsel erinnerten, zum exzellenten Tagungshotel “Schloss und Gut Liebenberg” brachte.

Vor Ort konnten wir noch eine Weile mit den Teilnehmern des vorherigen Durchgangs reden und einige Tipps abgreifen: G8 (Schule) und Mindestlohn seien Themen, die eine wichtige Rolle spielen würden; man solle nicht nervös sein, denn die Stimmung sei sehr entspannt; und wer rechtzeitig im Tagungsbüro sei, könne jeweils der erste seiner Vierergruppe sein. Letzteres fand postwendend Berücksichtigung.

Um 17.30 Uhr begann das Programm mit einer Vorstellungsrunde seitens der Juroren bzw. “Beobachter”. Einer von Ihnen (sehr beschäftigt bei der Logistiksparte eines deutschen Großkonzerns und selbst Alumnus der sdw) nutzte die Gelegenheit, ein paar nette Worte über Blogs und Haargel zu sagen. Übrigens: Wider Erwarten hatte niemand einen Backslick, daher brauchte ich während der gesamten Zeit nicht ein Gramm Gel anzuwenden, obwohl ich erfolgreich eine Flasche ins Flugzeug geschmuggelt hatte :) .

Schon eine halbe Stunde später bekamen wir die erste Aufgabe vorgelegt: Schreibe einen Aufsatz zum Thema G8 (Verkürzung der Schulzeit). Gut, wenn man einen Haufen Lehrer in der Verwandtschaft hat; so war dieses kein unbekanntes Terrain. Zudem war hinlänglich bekannt, dass ein Aufsatz die erste Aufgabe sein würde. Daher hatte ich vorab zusätzlich meine schwachen Erinnerungen zum Thema Erörterung aufgefrischt, auch wenn ich mich dann mangels Zeit, Platz und ausgewogener Argumente nicht wirklich an die Regeln hielt. (Regeln, was sind schon Regeln…)

Nach einer sehr knappen Stunde war bereits Abgabe und man fand sich strax in seinem jeweiligen “Kommissionsraum” ein, wo in Vierergruppen unter gleich zweifacher Beobachtung über Thema, Vorbereitung und Inhalt eines fiktiven sdw-Seminars diskutiert wurde. Hier galt es, möglichst kooperativ zu sein und die Gruppe voranzubringen, anstatt sein Thema durchzuboxen; man bot mir aus der Gruppe die Rolle des Moderators an, welche ich annahm. Von allen Aufgaben des Auswahlverfahrens erschien mir diese insgesamt als die schwierigste, da sie ausgesprochen viel Selbstbeherrschung und Taktgefühl erforderte (Fähigkeiten, die sich bei mir erst spät zu entwickeln begannen – ich weiß!).

Danach begann der entspannte Teil des Abends in Form eines Vorstellungsspiels, bei dem ich gleich meinen neuen Freund aus Vallendar vorstellen durfte, den Vorsitzenden eines großen Vereins an der WHU (hoffe, er hat nichts gegen die Andeutung…). Wir hatten uns schon vorher miteinander bekannt gemacht, als er in der Einführung meine in Richtung des Nebenmanns geäußerte Vermutung der Vallendarer Herkunft dreier Studentinnen mitbekam. Seine Uni sollte später intensiv diskutiertes Abendessensthema sein. Ein Glas Wein (sic) und wenig Schlaf in der Nacht zuvor taten jedoch irgendwann das Ihrige, und ich ging relativ früh zu Bett.

Am nächsten Morgen brauchte ich dann erst vier Stunden später als am Vortag, um halb sieben, aufzustehen und mich mental auf das an das Frühstück anschließende Einzelgespräch vorzubereiten. Erster meiner Gruppe, schloss sich direkt meine Vorbereitungszeit zur Einzelpräsentation an (2:25h); die anderen hatten jeweils zu einem Zeitpunkt mitten in ihren Vorbereitungen die Ehre. Ausgleichende Gerechtigkeit: Meine Nachfolger hatten sukzessive bis zu 45 Minuten mehr Zeit zur Verfügung.

Das Gespräch war dann ein rechtes Stakkato an Fragen zu Lebenslauf, Ansichten, Zielen und Vermischtem. Glücklicherweise blieben mir fiese Fragen, wie sie von einem anderen Juror kolportiert wurden, größtenteils erspart. Auf “Wenn Ihnen die sdw eine Million Euro gäbe, was würden sie damit anstellen?” wäre mir sicher keine vernünftige Antwort eingefallen. Eine Spende an Birma hätten die mir nie abgekauft, und wenn ich es als Startkapital in meine erste eigene Firma gesteckt hätte, wäre ich ein Egoist gewesen. Aus Trotz hätte ich vielleicht gesagt, dass ich die eine Hälfte in Frauen und Alkohol investieren und die andere Hälfte einfach verprassen würde. Was dann auch wieder zu der mir später attestierten Plakativität (meiner Einzelpräsentation) gepasst hätte.

Die Präsentation war mir dann doch die angenehmste von allen Aufgaben, da ich in Schweden in jedem Kurs eine Präsentation hatte halten müssen. Erfahrung war also ausreichend vorhanden. Auf dem herrlichen Parkgrundstück hinter dem Schloss mit Teichen, Rasen und Wegen drumherum hatte ich mich zuvor ausführlich vorbereitet und mir selbst präsentiert, um meinen Zeitbedarf anzupassen: Nichts ist schlimmer als eine zu lange Präsentation, besagen die Gesetze des heiligen PowerPoint. Das Thema lautete “Datenschutz”; als überzeugter Teilnehmer der Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung war auch meine Präsentation aufrüttelnd. “Schäuble, nimm dich in acht, ich komme”, hatte ich mir gedacht, um mich einzustimmen.

Seiner persönlichen Referentin hätte es zwar nicht so sehr gefallen, lautete später die Kritik (eben plakativ), aber die war zum Glück nicht anwesend. Wobei ich den Raum nicht auf Wanzen kontrolliert hatte; im Zweifel liegt ihr das Protokoll bereits vor. Zum Glück bin ich nicht im RCDS, sonst könnte es jetzt Ärger geben…

Nach dem abschließenden Feedback (ich sei zu ausschweifend: wie die nur auf sowas kommen, keiiine Ahnung…) waren die ersten, darunter auch ich, dann ziemlich flott wieder auf dem Weg zur Bahn, da eigentlich jeder es eilig hatte, irgendeinen Flug, Zug oder, in meinem Falle, eine Herberge zu erreichen. Entsprechend kurz fiel die Verabschiedung aus – ich hoffe aber, möglichst viele einmal wiederzusehen, nach Möglichkeit als Stipendiat natürlich! Nachricht diesbezüglich erfolgt irgendwann demnächst.

Nach einer entspannten Nacht in einer Berliner Pension flogen wir Lauterer dann am Samstagmorgen zurück nach Hahn. Um elf Uhr wurde ich vor dem Haus abgesetzt, um zwölf begann die Landesmitgliederversammlung der LHGs Rheinland-Pfalz und um zwei war ich Stellvertretender Landesvorsitzender. Aber das interessiert ja hier bestimmt mal wieder niemanden und der Eintrag ist ja auch schon lang genug :) .

Nachtrag: Die Vallendarer waren im Übrigen sehr entspannt und nett und haben sich geduldig meine vielen Fragen angehört und beantwortet. Ich hatte also bzgl. Ernsthaftigkeit komplett daneben gelegen!

Nachtrag 2: Einige kurze Anmerkungen für Leser, die selbst einmal ins AC müssen: Auch AC-Aufgaben kann man lernen. Präsentationstechniken, Rhetorik, Verhalten in Gruppen und schöne Antworten auf investigative Jurorenfragen sind kein Hexenwerk. So bieten an vielen Unis Hochschulgruppen AC-Trainings bzw. jeweils Seminare zu einzelnen Themen an. Für Schüchterne empfehlen sich besonders Debattierclubs, da hier das freie Sprechen trainiert wird. Die Friedrich-Naumann-Stiftung und MLP sind zwei von sicherlich vielen weiteren externen Anbietern, die entweder kostenlos oder für einen symbolischen Beitrag hochwertige Seminare anbieten, die allen Interessierten offen stehen. Was leider nicht funktionieren dürfte, ist eine (Selbst)Einführung im Hauruckverfahren, kurz bevor es ernst wird. Stattdessen sollte man versuchen, Gelegenheiten wahrzunehmen wo sie sich bieten. Irgendwann kann man dieses Wissen dann gewinnbringend einsetzen.