“Switch” zur aktuellen Börsenlage

Buchpreisvergleich

Zurück aus dem “Heimat”urlaub, ausgerüstet mit einigem Büchergeld, wollte ich mir gerade bei Amazon ein englisches Buch kaufen. Dabei fiel mir auf, dass Amazon teilweise sogar mehr Geld in EUR verlangt, als UVP in USD angegeben ist. Beispielsweise Charles Darwins “The Voyage of the Beagle”, das bei Amazon 31,99€ kostet (UVP $18,99), gibt es bei buch.de schon für 11,25€, ebenfalls versandkostenfrei (darauf sollte man beim Vergleich achten). Im angelsächsischen Raum kennt man keine Buchpreisbindung, dies gilt dann auch für importierte Bücher.

Eine Liste mit Internetbuchshops wurde von Rainer Werle zusammengestellt. Und immer dran denken: Mit dem Umweg über http://www.clicks4charity.net geht ein Teil der Händlermarge an eine wohltätige Organisation, sofern der Händler dort gelistet ist. Dies sind momentan bol.de, buch.de, buecher.de, buch24.de, libri.de und medienshop.de. Was mir noch aufgefallen ist: bol.de gehört zu buch.de, die Preise von bol.de lagen bei sechs Testtiteln je 0-6 Cent unter denen von buch.de.

Ein zuverlässiges Mittel.

Gestern war ich auf meiner ersten richtig offiziellen Weihnachtsfeier (mit Rede und so). Ich muss ja nicht notwendigerweise verraten wo und wer, aber ich möchte Folgendes mitteilen: Um jegliche Kommunikation zu unterbinden und eine nette, gesellige Feier nachhaltig zu ruinieren, braucht es folgendes Equipment:

  1. eine Playstation mit Beamer/Leinwand o. ä., zwei Mikrofone und eine Plastikgitarre
  2. die Spiele “Singstar” (in den Versionen “Aprés Ski” und “Legends”) sowie “Guitar Hero”
  3. Ignoranz gegenüber den intellektuellen Bedürfnissen geistig gesunder, postpubertärer Menschen
  4. genug Dickfelligkeit und Chuzpe, selbst dann noch eine neue Runde anzufangen und andere Menschen zum “Singen” oder Plastikgitarrenschrammeln zu nötigen, wenn es wirklich, wirklich genug ist.

Dem Leser sei mit Nachdruck empfohlen, bei geringstem Verdacht mit dem eigenen Fahrzeug anzureisen oder sich im Vorwege einer strategischen Allianz zu versichern. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

P.S.: Ich glaube, Punkte in Überschriften (und Slogans) sind wieder im Kommen. Zuletzt sah man das ja zu Zeiten der Frakturschrift, es wird also Zeit!

Clicks 4 Charity

Da fällt das Spenden leicht: Wenn man beim Online-Einkauf über http://www.clicks4charity.net/ geht, wird ein Teil der Gewinnmarge des Kaufs vom Händler an eine mildtätige Organisation gespendet. Man selbst zahlt dafür keinen Aufpreis.

Erster Debattierabend

Nachdem wir am Dienstag auf der MachMit-Hochschulgruppenmesse noch letzte Neumitglieder für unsere Mailingliste gewinnen konnten, fand am Abend unser erster Debattierabend statt. Mit 18 Anwesenden haben wir auf Anhieb jeden mir bekannten Teilnehmerrekord des WortSport Darmstadt überschritten – des Vereins an der TUD, in dem ich einst das Debattieren begonnen hatte. Sicherlich haben uns bei der Werbung um Teilnehmer die gute TU-Infrastruktur mit kostenlosem Farbdruck in verschiedenen Größen und die Struktur als Campusuni zum Vorteil gereicht. Dafür gibt es in Darmstadt immerhin Kneipen und Cafés nahe dem Innenstadtbereich der Uni, das wäre nach dem Debattieren keine unpraktische Einrichtung. Meine Hoffnung ist auch, dass künftig nicht mehrere Leute mitten in der Debatte mit dem Bus wegfahren müssen, der um die Zeit nur selten fährt.

Die Debatte selbst war richtig schön und entspannt, zumindest hatte ich den Eindruck (ich weiß selbst noch, wie der erste solche Auftritt für mich war). Debattiert wurde “Vorlesungen sollen künftig nachts stattfinden!” und wir von der Opposition konnten dafür binnen 15 Minuten 17 Vorschläge sammeln (das Thema war also sehr gut geeignet). Dieses Mal hat dann auch noch jeder drei Minuten sprechen können, nächstes Mal wird es dem Vernehmen nach noch weitaus voller. Dann müssen wir wohl oder übel die Rednerliste auf eine gewisse Zahl beschränken, wie es eigentlich auch üblich ist. Hoffentlich werden die Leute nicht enttäuscht sein, aber zu einer Debatte gehört normalerweise auch ein Publikum und je größer, desto Übung. Meine heimliche Hoffnung ist, dass es ein paar Leute gibt, die deswegen gleich einen eigenen zweiten Club aufmachen, mit dem wir dann im Wettbewerb stehen würden. Oder wir müssen das über Strohmänner einfach selbst anleiern. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft!