Erster Debattierabend

Nachdem wir am Dienstag auf der MachMit-Hochschulgruppenmesse noch letzte Neumitglieder für unsere Mailingliste gewinnen konnten, fand am Abend unser erster Debattierabend statt. Mit 18 Anwesenden haben wir auf Anhieb jeden mir bekannten Teilnehmerrekord des WortSport Darmstadt überschritten – des Vereins an der TUD, in dem ich einst das Debattieren begonnen hatte. Sicherlich haben uns bei der Werbung um Teilnehmer die gute TU-Infrastruktur mit kostenlosem Farbdruck in verschiedenen Größen und die Struktur als Campusuni zum Vorteil gereicht. Dafür gibt es in Darmstadt immerhin Kneipen und Cafés nahe dem Innenstadtbereich der Uni, das wäre nach dem Debattieren keine unpraktische Einrichtung. Meine Hoffnung ist auch, dass künftig nicht mehrere Leute mitten in der Debatte mit dem Bus wegfahren müssen, der um die Zeit nur selten fährt.

Die Debatte selbst war richtig schön und entspannt, zumindest hatte ich den Eindruck (ich weiß selbst noch, wie der erste solche Auftritt für mich war). Debattiert wurde “Vorlesungen sollen künftig nachts stattfinden!” und wir von der Opposition konnten dafür binnen 15 Minuten 17 Vorschläge sammeln (das Thema war also sehr gut geeignet). Dieses Mal hat dann auch noch jeder drei Minuten sprechen können, nächstes Mal wird es dem Vernehmen nach noch weitaus voller. Dann müssen wir wohl oder übel die Rednerliste auf eine gewisse Zahl beschränken, wie es eigentlich auch üblich ist. Hoffentlich werden die Leute nicht enttäuscht sein, aber zu einer Debatte gehört normalerweise auch ein Publikum und je größer, desto Übung. Meine heimliche Hoffnung ist, dass es ein paar Leute gibt, die deswegen gleich einen eigenen zweiten Club aufmachen, mit dem wir dann im Wettbewerb stehen würden. Oder wir müssen das über Strohmänner einfach selbst anleiern. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft!

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