Von Freitag bis heute (Sonntag) lief in Berlin die Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen. Wir aus Kaiserslautern waren dort zu viert, und stellten mit acht weiteren Mitgliedern aus RLP bestimmt den größten anwesenden Landesverband dar. Da wir etwas zu spät eintrafen, waren nur noch vorne Plätze frei – aber da sitze ich eigentlich auch am liebsten. Im Bild rechts das Sitzungspräsidium und links der neue Bundesvorstand, im Sitzungssaal der FDP-Bundesgeschäftsstelle im Thomas-Dehler-Haus zu Berlin. (Meine Digitalkamera…)

Nachdem am ersten Abend die wichtigen Tagesordnungspunkte abgehandelt waren, konnte die Sitzung schon nach knapp vier Stunden um 23 Uhr unterbrochen werden. Gewisse Freundinnen litten da schon an Langeweile, aber mich kann so schnell nichts mehr schocken (verweise hier nur auf meine erste konstituierende Studentenparlamentssitzung vor einem Jahr).
Am zweiten Tag ging es dann mit der Gruppenvorstellung weiter. Jede Gruppe hatte fünf Minuten, also haben die meisten ca. 15 Minuten gesprochen. Dann kam noch ein richtiger Politiker von der FDP, das hat dann auch nochmal eine längere Weile gedauert, weil er unseren studiengebührenbezogenen Fragen so umfassend und ausweichend wie möglich begegnen wollte.
Nach dem Mittagessen verließen Anke und ich die Sitzung, um auf dem Ku’Damm einkaufen zu gehen. Da KaDeWe war herrlich, aber extrem voll, richtig bedrückend; der Rest der Stadt war nur überlaufen. Anke fand nicht nur Schuhe und Kleidung, sondern auch eine Filiale von Dunkin’ Donuts (die kennt man ja sonst nur aus US-Filmen!). Der Donut war lecker, aber der Laden etwas unsauber. Wen störts, Berlin und sauber assoziiert man ja ohnehin nicht, hehe.

Am Samstagabend gingen wir meine Tante Judith und Onkel Philipp besuchen, die im Prenzlauer Berg wohnen (und statistisch/soziodemographisch/… für diesen ZEIT-Artikel Pate hätten stehen können). Es war total schön bei den beiden, aber leider zu kurz. Danach gingen wir noch in das LHG-Lokal des Abends, was aber nicht viel taugte. Der Rest ist schnell erzählt: Nachts geschlafen, morgens kurz die Sitzung aufgesucht, vorzeitig verlassen, bei Schneefall abgefahren und doch ohne Stau nach Kaiserslautern zurückgekehrt. Ein schöner Ausflug, kann man mal wieder machen!