Global Entrepreneurship Week Germany

Ich hatte mal geschrieben, die Global Entrepreneurship Week sei in Deutschland noch nicht angekommen. Das war falsch, sie ist schon da! Auf der Website gibt es ein sehr schönes Video zur Week 2009 vom 16.-22. November.

Will it Blend?

Endlich bekommt Rubik’s Cube das, was dieses Teufelszeug verdient.

sdw-Dialogforum LU

Rahmendaten:
Dialogforum der BASF, Lufthansa und Sozietät Pöllath+Partners in Ludwigshafen.
Kooperationsveranstaltung der sdw für ihre Stipendiaten.
Donnerstag bis Samstag: Unternehmensvorträge, Workshops und Open Space.

[Macht sich das gut? Anstatt immer den gleichen ersten Absatz im Fließtext zu schreiben, woher ich gerade komme und was das überhaupt war, will ich es erstmal in dieser Form versuchen.]

So langsam komme ich rein in das Networking und Socialisen. Einerseits, weil ich mich an die Intensität solcher Seminare gewöhne; zumal es einfach Freude macht, fähige sdwler wiederzutreffen. Andererseits und in Hinsicht auf die Unternehmensvertreter, weil ich erstmals überhaupt einen vernünftigen Grund und Anlass hatte, mich mit ihnen zu vernetzen: Anbahnung geschäftlicher Kontakte für ein Unternehmensprojekt, bei dem ein Teil unserer Stipendiatengruppe unter meiner Führung am Wettbewerb “Herausforderung Unternehmertum” der sdw angetreten ist. So ein Ankerpunkt gibt dem Netzwerken wohl den eigentlichen Kern, ohne den Xing etc. für mich bisher immer etwas Zweckloses hatte.

Mit das Beste am Dialogforum war natürlich die Unterbringung im BASF-eigenen Hotel. Es gab derartig leckeres Essen, dass es mich nicht überrascht, dass viele ältere Unternehmensvertreter einen gewissen Bauch vor sich hertragen. Höchstwahrscheinlich werde ich mir selbst auch seinerzeit die Frage stellen müssen, ob ich mich lieber am Buffet oder an meiner schlanken Statur delektieren möchte. Vielleicht sollte ich es als sportliche Herausforderung betrachten; in etwa so, wie durch geschickte Bedienung um die Xing-Vollmitgliedschaft herumzukommen.

Spiegelranking entzaubert

Eine brisante Analyse des Spiegel-Rankings deutscher Hochschulen aus dem Jahre 2004. Durchaus etwas älter, aber siehe: Welch herausragende Leistung eines Fachschaftsrates (!), dessen Uni angeblich in einer Schlussgruppe liegt. Aus dem Schlussteil:

Möchten sich Politik und Gesellschaft überhaupt Rat holen in Fragen der zukünftigen Bildungsstruktur, von einem Politmagazin, einem Internetprovider und einer Unternehmensberatung, denen es auch in Kooperation mit Wirtschaftsstatistikern nicht gelingt, einen einfachen Mittelwert zu berechnen? Wird die Zukunft unserer Hochschullandschaft mitentschieden von mangelhaften Minderleistungen, die nicht annähernd an das Niveau einer Semesterarbeit im diplompsychologischen Grundstudium heranreichen?

Lecker lecker Essen!

Nach einer Woche in Paris fast ohne warme Gerichte nutzte ich heute gleich meine Vorräte zur Zubereitung eines köstlichen Kartoffelsalates. Mein Rezept wird stetig verfeinert und ist schon jetzt ein Genuss. Dazu Fischstäbchen mit Zitrone!

Durch meine vielfältigen Aktivitäten bekomme ich in der nächsten Zeit sogar ein Dutzend Mittagessen gratis: Zunächst ab Donnerstag ein mehrtägiges Seminar der sdw in Ludwigshafen (es bezahlt u. a. BASF), dann eine Summer School des TU-Gründungsbüros in der unieigenen Villa in Frankenstein/Pfalz, dann vielleicht nochmal ein Seminar der sdw mit Bain&Company und schließlich meine Akademie der sdw in Freising (Thema “Europäische Identität”), die eine ganze Woche dauert und Vollpension beinhaltet. Bayrisches Essen heißt deftig und Fleisch, da jauchzet mein Herz.

Paris

Die vergangene Woche verbrachte ich mit Anke komplett in Paris. Die wichtigsten Dinge haben wir gesehen, auch ein Kunstmuseum besucht, und vor allem die köstlichen Backwaren der Bäckerei Paul genossen. Die Metro ging uns beiden auf die Nerven (heiß, laut, eng, voll und summa summarum nur ein Umstieg ohne lange Fußwegtunnel), aber über der Erde: Eine schöne Stadt mit sehr viel Geschichte und sehr vielen Modegeschäften, die wir gebührend würdigten. Jetzt habe ich neue Schuhe, Hose, Hemd und Sweatshirt… mit Anke einzukaufen macht Freude: Auf mich allein gestellt, weiß ich nie was ich kaufen soll, ob mir die Größe passt und ob es gut aussieht. Aber Anke ist sehr modebewusst und kennt sich mit Dingen aus, auf die ich nie kommen würde, zum Beispiel Kombinationsmöglichkeiten mit heller Hose oder so. Meine neuen Schuhe, natürlich von ihr fachfrauisch ausgesucht, veranlassten sie zu nicht enden wollenden Bewunderungen. Was würde ich ohne sie machen!

Tipps für Autofahrer

(beim Aufräumen meiner Mails gefunden – aus einem Newsletter)

“Wer von uns ärgert sich nicht, wenn man schnell mit seinem Auto über die Autobahn huschen will und irgendein Penner träumt mal wieder auf der linken Fahrspur.  Drängeln? Lichthupe? Aber halt: Das kann nach der neuen Vorschrift der StVO sehr teuer werden! Seit dem 1.8.2006 gilt nämlich die neue Dränglervorschrift: 250 Euro – 4 Punkte – 3 Monate Fahrverbot.

Fazit: Lieber gleich rechts überholen. Das kostet lt. gültiger StVO nämlich im Moment: 50 Euro – 3 Punkte. Fahrverbot gibt es erst bei mehrmaligen Wiederholungen. Also: 200 Euro – 1 Punkt – 3 Monate Fahrverbot gespart!

Noch mehr sparen? Also rauf auf die Standspur. Das kostet lt. gültiger StVO im Moment: 50 Euro – 2 Punkte. Wieder ein Punkt gespart! Niemand bedrängt, nicht aufgeregt, Nerven geschont, schnell vorangekommen und insgesamt noch 200 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot gespart.

Das geht noch viel billiger und effektiver für die ganz Harten! Kauf Dir ein Blaulicht und ein Martinshorn, gebrauche dasselbe und Du kannst Dir deinen Fahrstreifen aussuchen, der freigemacht werden soll. Die Verwendung solcher kleinen Hilfen im täglichen Verkehr kostet läppische 20 Euro. Steht so im § 38 StVO geschrieben. Blaulicht und Horn werden dann aber beschlagnahmt – also möglichst preiswert und sofort in größeren Mengen im Versandhandel (Conrad, Westfalia, etc.) kaufen. Also 230 Euro gespart und – K E I N E – Punkte!!! So kann clever Autofahren aussehen, wenn man sich im Gesetz auskennt.

(Achtung: dies ist natürlich Satire und keinesfalls als Aufforderung zu solchem Verhalten zu verstehen – Anmerkung der Red.)”