Lecker lecker Essen!
Nach einer Woche in Paris fast ohne warme Gerichte nutzte ich heute gleich meine Vorräte zur Zubereitung eines köstlichen Kartoffelsalates. Mein Rezept wird stetig verfeinert und ist schon jetzt ein Genuss. Dazu Fischstäbchen mit Zitrone!
Durch meine vielfältigen Aktivitäten bekomme ich in der nächsten Zeit sogar ein Dutzend Mittagessen gratis: Zunächst ab Donnerstag ein mehrtägiges Seminar der sdw in Ludwigshafen (es bezahlt u. a. BASF), dann eine Summer School des TU-Gründungsbüros in der unieigenen Villa in Frankenstein/Pfalz, dann vielleicht nochmal ein Seminar der sdw mit Bain&Company und schließlich meine Akademie der sdw in Freising (Thema “Europäische Identität”), die eine ganze Woche dauert und Vollpension beinhaltet. Bayrisches Essen heißt deftig und Fleisch, da jauchzet mein Herz.
Von wegen vielfältig! SDW so weit das Auge reicht!
Gehörst hoffentlich nicht auch schon bald zu den Stipendiaten, die vor lauter Stiftungsengagement keine Zeit mehr für das Engagement in der Gesellschaft haben. Eigentlich eine absurde Sache, aber scheint tatsächlich immer mehr so zu laufen.
Dennoch guten Hunger für die Bayerischen Schmankerl!
Werd ich haben! Ob es das wirklich das Siftungsengagement sein wird, was mich von anderen Dingen abhält – vermutlich wird es eher mein Drang nach unternehmerischer Aktion sein. Man kann sich eben nicht teilen, und wenn die eigenen Träume erfüllt werden wollen, muss die Gesellschaft vielleicht eine Weile hintanstehen – soweit sie nicht gerade dadurch erst recht verbessert wird. Gesellschaftliches Engagement beschränkt sich ja nicht nur auf Politik und insb. Hochschulgremientätigkeit.
Die Hochschulgremien sind wahrlich nicht das Bewegenste wenn es um gesellschaftliches Engagement geht. Unternehmertum und Engagement für die Gesellschaft sehe ich aber doch als sehr differenziert an: Das eine ist kommerzieller Selbstzweck, mit dem Nebeneffekt “gesellschaftliche” Nachfrage zu befriedigen, das andere ist die Arbeit am Menschen um Denkanstöße zu geben und politische Bildung zu fördern. Die wird gemeinhin leider nicht bezahlt.
Allerdings stelle ich mir diese Frage zunehmend auch: Vielleicht wäre es zumindest gewinnbringender, wenn man sich auf die unternehmerischen Tätigkeiten konzentrieren würde.