Spiegelranking entzaubert
Eine brisante Analyse des Spiegel-Rankings deutscher Hochschulen aus dem Jahre 2004. Durchaus etwas älter, aber siehe: Welch herausragende Leistung eines Fachschaftsrates (!), dessen Uni angeblich in einer Schlussgruppe liegt. Aus dem Schlussteil:
Möchten sich Politik und Gesellschaft überhaupt Rat holen in Fragen der zukünftigen Bildungsstruktur, von einem Politmagazin, einem Internetprovider und einer Unternehmensberatung, denen es auch in Kooperation mit Wirtschaftsstatistikern nicht gelingt, einen einfachen Mittelwert zu berechnen? Wird die Zukunft unserer Hochschullandschaft mitentschieden von mangelhaften Minderleistungen, die nicht annähernd an das Niveau einer Semesterarbeit im diplompsychologischen Grundstudium heranreichen?