StudiVZ-”Freundschaften”

Mal wieder Zeit, bei StudiVZ aufzuräumen. Wer sind diese Leute, die da in meiner Freundesliste stehen? Bei manchen habe ich echt gar keine Ahnung, wie sie da hingekommen sind. Ich weiß noch nicht einmal, woher sie mich kennen. Ich kenne sie jedenfalls nicht.

War aber schon ein klasse Trick, es “Freundschaften” zu nennen. Ich würde sogar ein kleines YouTube-Video hier verlinken, wenn wir nicht momentan Internet in Modemstärke hätten (&§%{$-1und1 ***…). Stattdessen schicke ich euch einfach dahin, wo es verlinkt ist: cafebabel.com

Wider die Retter in Schwarz und Rot!

Quelle ist pleite – und Wirtschaftler haben es zurecht vorausgesagt, da man sich in Fürth immer noch auf ein überkommenes Geschäftsmodell stützte (mit dem Katalog im Zentrum). Das Internet als den neuen Vertriebskanal unserer Zeit anzuerkennen, der alles andere aussticht – dafür war das Management schlicht zu inkompetent, im Wortsinne.

Das allein lässt mich jedoch kalt. Wer im Wettbewerb nicht besteht, fliegt raus, so einfach ist das. Was mich aufregt ist, dass sich Politiker wie blutsaugende Parasiten auf solche Fälle stürzen und noch ein bisschen Populismus daraus ziehen. Der liebe Horst Seehofer, Experte für gar nicht mal so billige Effekthascherei und Stammtischhoheit, mimte noch im Juni den Helden und sorgte für Kredit. Den Katalog in der Hand grinste er breit in jede Kamera, als dieser Scheinsieg verkündet werden konnte. Auch z. B. Kurt Beck ist kein unbeschriebenes Blatt, hat er doch maßgebliche Millionen aus seinem Aktionismusbudget in das überdimensionierte Stadion in Kaiserslautern gegeben.

Wenn es denn wenigstens ihr eigenes Geld wäre! Aber das sind ja meine Wunschträume. Es ist unser aller Geld, das gerade Landesfürsten immer wieder in verkrustete Strukturen, überflüssige Unternehmen und überkommene bis fehlgerechnete Geschäftsmodelle fließen lassen. Wenn das alles ist, was Ministerpräsidenten können, dann können sie mir gestohlen bleiben. Es wird Zeit, endlich Sparsamkeit zu praktizieren! Und nicht nur das: Was aus einem Land wird, das immer nur das Bestehende fördert, anstatt dem Neuen Platz zum Wachsen zu geben, das konnte man schon an der DDR sehen. Die Politiker tun daher niemandem einen Gefallen, wenn sie dem blöden Stimmvieh wieder etwas zum Kauen vorwerfen. Hoffentlich wird Horst& Co. sowas bald auf die Füße fallen.